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Historie

1760 Unternehmensgründung

Gründung des Unternehmens durch die Drahtzieherfamilie Giese im Jahre 1760. Das heutige Unternehmen Feindrahtwerk Adolf Edelhoff ist das älteste in Iserlohn ansässige Unternehmen.


1899 Erwerb des Unternehmens durch Fam. Edelhoff

Verkauf des Unternehmens an Friedrich Edelhoff & Sohn

„Diedrich Giese Nachf. Friedrich Edelhoff & Sohn“ lautete die erste Firmierung der Familie Edelhoff

Friedrich Edelhoff verfügte, wie eines seiner Zeugnisse berichtet, über hervorragende handwerkliche Fähigkeiten.

Über solche verfügte wohl auch sein Sohn Adolf, denn dieser war bereits 1902 auf sich allein gestellt, da Vater Friedrich Edelhoff bereits drei Jahre nach dem Neuerwerb des Betriebes verstarb. Adolf und seine Frau Berta betrieben die Drahtzieherei gemeinsam mit drei Mitarbeitern; dennoch konnte sich der Betrieb behaupten, da bereits seinerzeit Spezialisierung und Qualität Kennzeichen der Firma Edelhoff waren.


1910 Produktion von Kupferspinndrähten

Schon früh hat man sich bei Edelhoff mit der Herstellung von Kupferspinndraht für die Musikindustrie befasst haben. Hersteller von Flügeln und Pianos begannen schon seinerzeit, DEGEN Draht einzusetzen, eine Marke, die noch heute Bestand hat.


1910 – 1933 Expansion des Unternehmens

Der Erste Weltkrieg bildete eine Zäsur in der Unternehmensentwicklung.
Wie zahlreiche Bauscheine und andere Urkunden belegen, begann aber in den Jahren nach dem Ersten Weltkrieg eine rege Bautätigkeit. Dann stellten sich auch die "Goldenen Zwanziger" für das Unternehmen Edelhoff ein. Bis zum Jahre 1923 wurden u.a. das Fabrikgebäude umgebaut, ein Wohnhaus errichtet und Erweiterungsräume erstellt.

Die Weltwirtschaftskrise um 1930 machte auch vor Edelhoff nicht Halt und brachte die Produktion nahezu zum Erliegen. Aber schon wenige Jahre später wurden die Weichen zu einer neuen Fertigungsstruktur gestellt.
Edelhoff ging den Schritt von der Drahtzieherei hin zur Weiterverarbeitung. Diese Entwicklung ging maßgeblich von Adolf Edelhoff jr. aus.

1932 erwarb man die Fa. Carl Heinze & Co, Mechanische Drahtwebefabrik, Saalfeld (Thüringen), deren gesamte Maschinentechnik nach Iserlohn verlagert wurde.


1933 Aufbau einer Feuerverzinnerei von Drähten

Aus diesem Jahr datieren auch die Anfänge der Edelhoffschen Verzinnerei.
Verzinnte Kupferdrähte für Kabel und Antennenlitzen, Anschlußdrähte für elektrische Bauelemente, das waren die neuen Produkte der damaligen Zeit aufgrund der aufkommenden Radioindustrie.
Die Kriegsjahre 1939 – 1945 waren eine große Zäsur für das Unternehmen.


1948 Umfirmierung, Produktionsaufnahme von Elektronikdrähten

Im Jahr 1948 änderte sich der Name in die heute bekannte Firmierung „Feindrahtwerk Adolf Edelhoff“.
Mit dem allgemeinen Aufschwung in den fünfziger Jahren fasste auch das Feindrahtwerk Adolf Edelhoff bald wieder Tritt und bewährte sich mit seinen Produkten am wachsenden Markt. Das aufkommende Fernsehen und die sich entwickelnde Elektronik boten stets neue Herausforderungen und damit Betätigungsfelder.
Die 70-Jahre waren auch für Edelhoff eine wahre Blütezeit. Das Unternehmen wuchs und wuchs, die Gebäudekapazität am alten Standort war schon bald ausgenutzt.
Es wurde Zeit für weitere Veränderungen, Veränderungen, die der mittlerweile 75 Jahre alte Firmenchef Adolf Edelhoff nicht mehr selbst umsetzen wollte.


1978 Gesellschafterwechsel – Kauf des Unternehmens durch Herrn Peter Diehl

1978 übernahm Herr Peter Diehl das traditionsreiche Unternehmen Edelhoff, um es weiterhin als Familienunternehmen zukunftsorientiert auszurichten und fortzuführen.
Zukunftsorientierung, Technologieorientierung – für Edelhoff als Drahtbeschichtungsunternehmen hieß dies: Hinwendung zur Galvanischen Draht-Beschichtung.

Schon 1979 wurde eine erste Drahtdurchlaufanlage konzipiert und gebaut, auf der Kupferdraht elektrolytisch mit Zinn beschichtet wurde. Feuerverzinnter Draht und galvanisch beschichteter Draht, beide Beschichtungstypen haben ihre Berechtigung, damals wie heute Neuentwicklung von Produkten, gemeinsam mit Kunden.
Zulieferer und Kunde, beide gingen schon damals den Weg hin zur Spezialisierung. Die technischen Lösungen wurden in späteren Jahren nicht selten zu technischen Standards und damit Basis zur Herstellung von Massenprodukten.


1989 Verlagerung des Produktionsstandortes innerhalb Iserlohns

Umzug ins neue Areal, in dem Edelhoff auch heute noch ansässig ist. Auf 25.500qm Grund bieten 5 Hallen mit ca. 10.000qm Produktionsfläche genügend räumliche Möglichkeiten, um die Fertigung effizient und logistisch sinnvoll geordnet laufen zu lassen.

Sukzessive wurden neben dem Produktbereich Elektronik weitere Produktbereiche aufgebaut, von denen einige Produkte patentrechtlich geschützt sind. Zudem wurde der Startschuss in Richtung ISO-Zertifizierungen gelegt.


2005 Beschichtung von Draht mit Edelmetallen

Erweiterung der Beschichtungspalette um Edelmetallbeschichtungen wie Silber und Gold, mittlerweile erweitert um Palladium.


2009 Fertigung von Solardrähten

Auf dem Sektor der Feuerverzinnerei kamen diverse Zinnlegierungen bis hin zu Zinn-Silber, Zinn-Bismuth und Zinn-Indium. Diese Produkte werden unter dem Warenzeichen Cell Wire vertrieben.


2014 Nutzung der AGXX® - Technologie

Vor dem Hintergrund bestehender Expertise auf dem Gebiet der Drahtbeschichtung erfolgte 2014 der marktlich/technische Ausbau hin zu einer Produktion zur Beschichtung von Draht-Gewebe. Mit Erwerb der Lizenz zur Nutzung der AGXX® - Technologie war der Weg frei zur Herstellung und Vermarktung speziell beschichteter Gewebe mit antimikrobiellen Eigenschaften.


2015 Beginn der Vermarktung von ae-aqua Produkten

Derartige antimikrobiell beschichtete Gewebe finden Anwendung sowohl im industriellen wie auch im privaten Bereich. Für Edelhoff stehen Applikationen mit Wasser, sei es Prozess- oder Trinkwasser, im Vordergrund. Produkte dieses Bereichs werden unter der Marke ae-aqua vertrieben, denn letztlich bietet die Verwendung der AGXX® - Technologie die Chance, bei zunehmend mehr Applikationen auf die Verwendung von zusätzlichen Chemikalien ganz zu verzichten.


2016

Eröffnung eines Onlineshops für das B2C-Geschäft im Bereich ae-aqua